Ingrid

 

 

 

 

 

 

Ich wurde 1965 in der Nähe von Leipzig geboren. Die Sozialisation der ehemaligen DDR prägte die ersten 19 Jahre meines Lebens, bis zu meiner Inhaftierung 1984, als politischer Häftling und der Ausreise 1985 in die Bundesrepublik.

Meine Freiheit genießend stürzte ich mich ins neue Leben und sammelte Erfahrungen.

Mit 21 arbeitete ich als Geschäftsführerin, in einem Jazz Cafe. Ich machte Fachabitur und begann 1988 ein Studium. Immer von diversen Jobs begleitet, als Serviererin und viele Jahre als Nachtwache auf einer Intensivstation, um meinen Unterhalt und die Finanzierung der parallelen Ausbildungen zu sichern.

Mehr und mehr zog es mich aus der Stadt in ländlichere Gefilde und ich lebte dort in unterschiedlichen Wohn- und Gemeinschaftsformen.

Mein Leben lang begleitete mich die Freude, mich mit meinem Körper auszudrücken.  Als junge Frau schloss ich mich einer Tanztheater Company an. Anschließend begann ich eine private Tanzausbildung und danach noch eine staatliche zur Tanz- und Gymnastiklehrerin.

Ich leitete die ersten selbständigen Kurse und an verschiedenen  Institutionen. 1995 begann ich die Heilpraktiker Ausbildung. Im 2ten Jahr faszinierte mich die chinesische Medizin immer mehr, so dass ich parallel eine Ausbildung in TCM machte. Ich sammelte erste Erfahrungen in intuitiver Massage und Rebalancing sowie in meiner Ausbildung mit der chinesischen Massage Tuina.

2000 meldete ich mich als selbständige Körpertherapeutin an und gründete 2002 eine Firma für Mobile Massage, die ich in verschiedenen Firmen etablierte.

In all den Jahren fand Meditation in meinem Leben einen immer größeren und weiteren Raum, sowohl über Hatha- und Iyenga Yoga, als auch Tao Yoga und die Vipassana, hin zu einfach nur sitzen, um mit dem zu sein was auftaucht.

Mit all diesen wunderbaren und bereichernden Erfahrungen, diesem bunten und vielfältigen Leben, gingen auch immer wieder Krisen einher, begleitet von Existenz- und Verlustängsten. Krisen, aus denen ich, wenn ich sie durchwandert hatte, mit neuer Klarheit und Ausrichtung gestärkt hervorging. Ich konnte jedes Mal eine tiefe innere Wandlung, eine Transformation, eine Integration und einen Sprung auf eine andere Ebene wahrnehmen.  

2006 zog ich ins Parimal, in eine Lebensgemeinschaft mit 80 Menschen, wo ich lebte, liebte, arbeitete und die wundervollste und zugleich bedrohlichste spirituelle Öffnung meines Lebens erfuhr. Aus diesem Prozess erwuchs das größte Geschenk, das mir das Leben je gemacht hat: Einsicht, Stille und Einfachheit und die Vision einer Lebensgemeinschaft die  Menschen in ihrem Transformationsprozess begleitet.

Seit 1.7.2011 lebe ich nun auf Hof Beutzen in der Süd Heide, gründete und begleite mit Stephan das Projekt Krisenfreunde: MitWohnGemeinschaft für Menschen in transpersonalen Prozessen.

 

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