Mai 2017

 

Auf unserer Seite www.taoleben.de mit der neu-Interpretation des Tao te King von Laotse, gibt es jetzt die Texte, von Stephan eingesprochen, als Audio Version.

 

 

 

 

 

April 2017

 

Wir sind wieder zurück von La Palma.

 

Ab 5.05. können Mitbewohner auf Zeit zu uns kommen.

Es gibt schon viele Anmeldungen und im Moment gibt es außerdem auch sehr viele Anfragen. Du kannst dich aber gern bei uns melden. 

 

Im Moment findet in Beutzen gerade ein Umstrukturierungsprozess statt, da sich eine neue Kerngemeinschaft zusammenfindet. 

Aus diesem Grund können sich auch Änderungen in der Tagesstruktur ergeben.

Mehr darüber in Kürze hier und ausführlicher im nächsten Rundbrief.

 

 

November 2016

 

Seit unserer Ankunft von La Palma im April diesen Jahres, hat sich einiges „innerlich“ gewandelt. Es ist mehr spürbar als in Worte zu fassen, denn auch das Projekt Lebensschule-Krisenfreunde als Einheit, mit und durch die hier lebenden Menschen, transformiert und entfaltet sich stetig weiter und es gibt einen Geschmack davon, dass es über sich hinaus wächst. 

Die täglichen Sharings und das „After-Sharing“ haben an Intensität zugenommen und gelebtes Gegenwärtig Sein mit dem was ist und sich wahrnehmend fühlend dieser Energie zuzuwenden und damit in Kontakt zu treten, sind Alltag. Gleichgültig, ob es sich angenehm oder unangenehm anfühlt und welche Situation sich gerade zeigt.

Die Verantwortung für das innere Geschehen zu übernehmen und sich dem bedingungslos Zuwenden was ist, als gelebte spirituelle Praxis, ist auch ein Beitrag für die Welt. Der innere Kampf wird aufgegeben, innerer Frieden entsteht, Freude und Lebendigkeit, die sich nicht mal so einfach her denken lassen und nicht im Außen zu finden sind sowie natürliche Kreativität, die uns Allen inne wohnt, kann sich erheben. Das „kleine Ich“ transzendiert und es offenbart sich Verständnis und Mitgefühl, welches von einem friedlichen Platz in mir aufsteigt, ohne mich anstrengen oder besonders Sein zu müssen.

 

So berühren auch die Worte des Dalai Lama, in dem kleinen, kürzlich erschienen Büchlein „Ethik ist wichtiger als Religion“, er sagt: „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die meisten menschlichen Konflikte durch aufrichtigen Dialog gelöst werden können.“ und etwas später sagt er: „Das Mitfühlen ist die Basis des menschlichen Zusammenlebens“.

 

Damit Verständnis und Mitfühlen aus einem mir authentisch inne wohnenden Raum aufsteigen können, braucht es Zuwendung mir gegenüber, vor allem auch in den Momenten, wo Anteile (Gedanken-Gefühle) in mir auftauchen, die sich in meiner Bewertung nicht angenehm anfühlen, die ich nicht haben will.

So, wie in unserem Fall, wenn sich 12-15 Personen z.B. eine Küche teilen, täglich viele Gelegenheiten ergeben genau das zu erfahren, mir in dieser Konfrontation zu begegnen und Leben lernen zu üben.

 

 

Was dieses Lernfeld betrifft, werden sich zumindest die äußeren Bedingungen, während unseres zweimonatigen 

La Palma Aufenthaltes ein wenig verändern. Die weitläufige Villa mit ihren verschiedenen Ebenen, bieten da schon etwas mehr Platz und Möglichkeit „sich aus dem Weg zu gehen“, was natürlich nicht unser Anliegen ist. Im letzten Jahr zeigte sich, dass, wie es unser Slogan „Urlaub mit der Krise“ auszudrücken versuchte, diese beiden Aspekte miteinander in Verbindung treten können. So hatten wir den Eindruck, das die Intensität während der vormittäglichen Sharings, auch unterstützt von der speziellen Energie der Insel, sich in keiner Weise von der in Beutzen unterschied. So bleibt der Transpersonale Prozess mit all seinen Erscheinungen auch während unseres Aufenthalts auf der Insel der wesentliche Mittelpunkt unserer Lebensschule.

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August 2016

 

Lebensschule.

 

Das Leben erfahren als Kunstwerk und als Seins-Ausdruck dessen was ist = 

LEBEN s SCHULE = griechisch: σχολή [skʰoˈlɛː], Ursprungsbedeutung: „freie Zeit“, „Müßiggang“, „Muße“, „Nichtstun“. Dass heißt, Schule hier nicht im herkömmlichen Sinne zu betrachten, deren Bildungsauftrag im Lehren und Lernen, also in der Vermittlung von Wissen und Können durch Lehrer an Schüler, etwas von Außen, sondern vielmehr eine innere Schule, durch die jeder geht der sich auf den Weg macht sein inneres Wissen und seine innere Weisheit die in Jedem und Allem wohnt zu entdecken. Und aus diesem „Nichtstun” wird alles getan (TAO). Raum entsteht wo DAS aufsteigen kann was ich wirklich bin und sich Leben kreativ durch mich ausdrückt.

So ist die Bezeichnung LebensSchule entstanden aus 5 Jahren gelebte Erfahrung mit den Krisenfreunden. Jede Krise (hier: Wandel) als Chance, dem Leben wahrhaftig zu begegnen und zu erkennen, wer ich wirklich bin und dass sie zum Leben dazu gehört. Und die Frage entsteht; Was ist der Sinn des Lebens: Das Dasein an sich und mit dem zu sein was Jetzt gerade ist. Unabhängig davon ob das was gerade ist, angenehm oder unangenehm ist oder ob die Lebensumstände meiner Vorstellung, Überzeugung oder meinen Wünschen entsprechen. 

Und mit all den Menschen die in den fünf Jahren zu uns gekommen sind, konnten und können wir erleben, dass das Sehnen ist, einfach nur zu Sein, gesehen zu werden so wie ich bin, angenommen zu werden so wie ich bin, mit allem dazu sein so wie ich bin und vor allen Dingen zu erkennen, das Ich mich so annehmen, sehen und sein lassen möchte so wie ich bin. Einfach Sein, so sein in jedem Moment und mit allem was in mir gerade statt findet und was das Leben für mich bereit hält. Jetzt! Auch was gerade im Außen geschieht zu nutzen, nicht mehr dagegen anzukämpfen und so gegen mich zu kämpfen und so gegen das Leben zu kämpfen, wie es sich mir gerade zeigt, sondern mich dem Leben zu überlassen, mehr und mehr ins Fließen zu kommen. Es entsteht Verbindung zu mir und zum Leben, Erleichterung und Entspannung in Körper und Geist und Raum für Verständnis für mich und Andere. 

 

Diese Herausforderung mir zu begegnen ist unser Alltag hier auf Hof Beutzen.

 

Jede Begegnung, jeder Konflikt, der Stille Tag, der wöchentliche Präsenzabend, die tägliche Morgenstille und das Sharing, das Karma Yoga, unterstützt mich, mir zu begegnen, mich fühlend wahrzunehmen mit all meinen Facetten, Mustern, Süchten, Strategien, Gewohnheiten und Schatten. Es gibt mir Gelegenheit, mich mir zuzuwenden, mich anzuerkennen, mich zu durchschauen und zu wissen, das es Niemanden gibt, der mir verbietet mich bedingungslos zu lieben. Frieden und Stille kehrt ein und das ist gelebte spirituelle Praxis gleichgültig an welchem Ort, mit welchem Tun, ich mich auf dieser Erde gerade befinde und es ist unser Beitrag an das LEBEN zu SEIN.

 

 

Rundbrief

 

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